Viele, die extern promovieren, haben mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Oftmals sitzt man alleine in seinem Büro oder seiner Wohnung und fragt sich unter anderem, welches Literaturverwaltungs- oder Textverarbeitungsprogramm man verwenden sollte, welche Möglichkeiten zum Zeitmanagement es gibt, wie die Teilnahme an Konferenzen eigentlich vonstattengeht, was bei einer Disputation zu beachten ist, wie es nach der Promotion weiter geht und vor allem: ob es anderen Promovenden auch so geht.
Als Promovierender ist man immer auch ein stückweit Einzelkämpfer und auch wenn die sdw mehrmals pro Jahr interessante Promovierendenkolloquien und -foren anbietet, so sind es doch die alltäglichen Probleme, über die sich viele von uns gerne mit anderen in derselben Situation austauschen möchten. Die regionalen Gruppentreffen eignen sich nur bedingt dafür, da es hier ja meistens um Themen der Regionalgruppe geht, die auch Studenten betreffen. Da bleibt nicht viel Platz für eine ausgiebige Diskussion über die Doktorarbeit.
Auf dem Promovierendenkolloquium im Januar 2010 in Elstal bei Berlin ist deshalb die Idee entstanden, eine regionale Zusammenarbeit unter uns Promovenden zu initiieren, bei der wir uns über die wichtigen und unwichtigen Dinge des Promovendenalltags regelmäßig austauschen können. Wir Berliner Promovenden treffen uns seit kurzem etwa einmal im Monat, um wichtige Fragen zu besprechen, zu diskutieren, aber auch einfach zum netten Beisammensein und Austausch.
Besonders bei den extern Promovierenden, die nicht an die Universität oder einem Labor angebunden sind, finden diese Treffen großen Anklang. Denn in gewisser Weise wollen wir doch alle gerne einmal aus dem Studierzimmer herauskommen und Gleichgesinnte suchen und finden, die ähnliche Erfahrungen machen. Die regionalen Promovendentreffen eignen sich natürlich auch zur Nachahmung in anderen großen Städten. Es muss sich nur jemand finden, der alle zusammen trommelt und einen geeigneten Raum zum netten Beisammensein findet.
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