Vom 3. bis zum 4. Juli fand in Hannover das Seminar “Beruf & Karriere – Perspektiven für Promovierte” mit 25 Stipendiaten statt. Am Samstag startete das Seminar mit einem Training zum Thema “Flow statt Langeweile” mit Dr. Gerhard Huhn. In dem vorwiegend rezeptiv ausgerichteten Block ging es unter anderem darum, wie ein optimal gestalteter Tag aussehen kann und wie es gelingt, durch intrinsische Motivation neue Energien freizusetzen ganz nach dem Motto “Motivation ist nicht alles, aber ohne Motivation ist alles nichts”. Motivation als etwas Persönliches, Individuelles kann zu Flow-Erlebnissen führen: Augenblicke, in denen alles stimmt und in denen sich Stärken und Werte realisieren lassen.
Für alle Fußballbegeisterten gab es am Samstag pünktlich zum Anpfiff des Spiels Deutschland – Argentinien eine Fußballpause, bevor das Training von Dr. Gerhard Huhn fortgesetzt wurde. Den Abschluss des Seminars am Samstag bildete ein Diskussionsabend mit fünf promovierten Alumni, die von ihrer Promotion und ihrem Werdegang in Wissenschaft und Wirtschaft berichteten und für Fragen zur Verfügung standen.
Nach dem gemeinsamen Frühstück am Sonntag ging es in Kleingruppen weiter. Unter Anleitung je eines Alumnus/einer Alumna fand in Gruppen von vier bis fünf Stipendiaten eine kollegiale Beratung statt, in der die beruflichen Perspektiven eines jeden Stipendiaten diskutiert, nach möglichen Alternativen und Ideen gefragt und die persönlichen Stärken und Schwächen analysiert wurden.
Den Abschluss des Seminars machte ein Training mit Burkhard Ihssen aus Frankfurt, in dem es um das Thema “Führung – Erfahrungsbericht + Selbsterfahrung” ging. Habe ich eher einen partizipatorischen oder delegierenden Führungsstil? Welche Aufgaben und Verantwortungen hat man als Führungskraft? In welchen Situationen geht es eher um Informatonsvermittlung und in welchen steht der Mensch im Vordergrund? In dem sehr praktisch und aktiv gestalteten Teil waren die Stipendiaten unter anderem aufgefordert, positive wie negative Aspekte der Führungsrolle zu erarbeiten und zu beurteilen, ob man als Führungskraft eher Mitarbeiter oder eher Unternehmer sein sollte.
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